Matthias Lanin: Ein Fiebelkorn

Matthias Lanin
Ein Fiebelkorn – Liebesgeschichte
Divan-Verlag, April 2018
ISBN-13: 978-3-863270-44-5
266 S.
Taschenbuch, 15,99 €

Als Johanna Lettmann „Ja“ zu Wilfried Fiebelkorn sagt, fällt ihr das leicht und was „ewig“ heißt, das weiß sie da noch nicht.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später steht dieses „ewig“ für eine große Liebe, die viele Hindernisse überwunden hat. Gemeinsam haben die beiden die Wirren von Flucht, Kriegsgefangenschaft, einem sozialistischen Regime und dem Mauerfall überstanden und auch den Tod einer gemeinsamen Tochter ausgehalten. Leise und unaufgeregt erzählen Johanna und Wilfried von dem Gewöhnlichen und Außergewöhnlichen ihres gemeinsamen Lebens, von ihrer Zärtlichkeit und Vertrautheit und von dem kleinen Glück ihrer übrigen Tage in Zweisamkeit.

J. Monika Walther: Am Weltenrand

J. Monika Walther, Henning Berkefeld
Am Weltenrand
Geest-Verlag, September 2017
ISBN-13: 9783866856424
200 S.
Taschenbuch, 14,80 €

Berührende Bilder verbinden sich mit faszinierenden Prosatexten, lösen beim Leser eigene Momente des Erinnerns aus. Ein ganz besonderes Buch, das daher in besonderer Aufmachung erscheint (Großformat 20,5 X 20,5 cm, Munkenpapier). Eine Lese- und Seherlebnis besonderer Art.

„Marie hörte die Worte, aber sie sah niemanden. Da summte und sang eine Frau das Abendlied der Sternenseherin Lise. Oder war es Lise selbst, die irgendwo hinter Marie im Dunkeln stand und ihr Lied sang: Ich werf‘ mich auf mein Lager hin und liege lange wach. Und suche es nach meinem Sinn, und sehne mich danach.“

Jürgen Block: Freihafen

Jürgen Block
Freihafen
Edition Falkenberg, Januar 2018
136 S.
ISBN-13: 978-3954941049
Taschenbuch, 9,90 €

Armer Berti! Jetzt kommt es knüppelhageldick. Drei Tage muss er durchs Rotlichtmilieu kreuzen, um nach fünfzig langen Jahren endlich an dem Busen seiner Mutter Anker werfen zu dürfen. Er erfährt: Er hat nicht nur einen, nein, sondern gleich drei Väter, und was für welche … So bleibt ihm nichts anderes übrig, als im Freihafen von Abenteuer zu Abenteuer zu segeln. Er stößt auf so wunderbare Menschen wie die üppige Rita, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen will, und auf einen Kerl wie eine Bowlingkugel, der Tacheles mit ihm redet. Auf seiner Odyssee stellen sich Berti drei Versuchungen, mindestens. Gott sei Dank bleibt Anna, seine Frau, nicht untätig und klingelt ihn ständig auf dem Handy an. So treibt die Geschichte auf den unaussprechlichen Höhepunkt zu. Aber wie heißt es so schön: Dreimal ist Bremer Recht, und: Man wächst mit seinen Aufgaben, stimmt’s Berti? Okay, dann klopf lieber dreimal auf Holz.