Was wir bieten

+++Entwurf+++

 

Unser Verein hat sich die Förderung der Literatur in die Satzung geschrieben, insbesondere die Förderung des literarischen Nachwuchses. Diesen Vereinszweck verfolgen wir mit unterschiedlichen Instrumenten. Manche davon bieten wir nur den Mitgliedern an, aber da wir auch darüber hinaus wirken möchten, gibt es einige Fördermöglichkeiten, die auch Nicht-Mitglieder nutzen können. Denn: Keiner schreibt allein!

Förderungsinstrumente für Nicht-Vereinsmitglieder

Putlitzer Preis®

Die größte öffentliche Aufmerksamkeit erhält der Putlitzer Preis®, den wir jährlich ausschreiben. Inzwischen besteht er aus drei Preisen:

  • einem Kurzgeschichtenwettbewerb, an dem jeder Autor, jede Autorin, der oder die in deutscher Sprache schreibt, teilnehmen kann, ganz gleich welchen Alters oder welcher Professionalisierungsstufe.
  • dem Residenzstipendium „42 Tage Putlitz“
  • dem Romanpreis, für den Verlage die amüsantesten, skurrilsten, witzigsten Neuerscheinungen des Jahres nominieren

Öffentliches Forum

Das Internetforum der 42erAutoren bietet auch einen Bereich, der für Jedermann zugänglich ist. Alle Interessierten können sich hier anmelden, ohne Vereinsmitglied zu sein, und sich über das Schreiben und den Literaturbetrieb austauschen. Es gibt hier Diskussionen über handwerkliche Themen, Buchvorstellungen, aber auch mal Kino- oder Musiktipps.

Besprechungstexte (BT-Runde)

Im Forum werden jede Woche Texte besprochen, eigene Werke von Forumsmitgliedern, zu denen sie Kritik aus den Reihen ihrer Mitstreiter wünschen. Dieser Bereich des Forums ist zwar ebenfalls für jeden auch ohne Vereinsmitgliedschaft zugänglich, braucht jedoch eine besondere Freischaltung, damit die Texte, um die es geht, nicht öffentlich im Internet erscheinen. Gerade, wenn sich jemand auf die Teilnahme an einem Wettbewerb vorbereitet und noch einen Feinschliff seines Textes wünscht, ist diese Einschränkung der Sichtbarkeit wichtig. Feedback zum Text geben alle, die gerade mitarbeiten wollen. Das können sowohl Vereinsmitglieder als auch für die BT-Runde registrierte Nicht-Mitglieder sein.

42er-Blog

Sie möchten wissen, was die 42er-Blogger gerade lesen? Was sie bei Schreibblockaden raten? Welche Schätze sie bei Spaziergängen entdecken? Wer ihre Lieblingsschurken sind? Wie man Aphorismen schreibt? Dies und vieles mehr bietet der Blog der 42erAutoren.

 

Förderungsinstrumente für Vereinsmitglieder

Vereinsforum

Die Mitglieder des Vereins sind über ganz Deutschland verstreut, manche von ihnen leben sogar im Ausland. Wegen der teils großen Entfernungen betreiben wir ein Internetforum, wo wir Aktivitäten planen und uns über unsere literarische Arbeit und darüber hinaus austauschen. Das Forum ist sozusagen das lebendige Herz des Vereins, der Treffpunkt, die Anlaufstelle.

Gemeinschaftliche Lesungen

Ein Verein lebt vom Austausch seiner Mitglieder. Der findet außer im Internetforum auch zu verschiedenen Gelegenheiten im echten Leben statt. Regional finden sich immer wieder Autorinnen und Autoren zusammen, die gemeinsam Lesungen veranstalten, übers Jahr verteilt, aber auch auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Diese Lesungen bieten uns die Möglichkeit, den Auftritt in der Öffentlichkeit zu üben und uns einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Gemeinsame Buchprojekte

Die freundschaftliche Verbundenheit im Verein hat schon zu etlichen Buchprojekten geführt, die 42erAutoren gemeinsam verwirklicht haben, zum Beispiel Monika Detering und Horst-Dieter Radke. Seit 2013 bringen sie historische Krimis heraus, angesiedelt in Mülheim an der Ruhr in den 50er-Jahren, zu denen auch Wolf P. Schneiderheinze einzelne Kapitel beitrug. Oder die Pater-Pius-Krimis von Silke Porath und Sören Prescher. Es gibt weitere Beispiele solcher Kooperationen aus der Vergangenheit – und es wird sie zukünftig weiter geben.

Mitgliederversammlung

Darüber hinaus treffen wir uns auf der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung, entweder in Putlitz anlässlich der Preisverleihung des Putlitzer Preises® oder an einem anderen reizvollen Ort irgendwo im Land.

Textarbeitswochenenden (TAW)

Mitglieder treffen sich übers Jahr in kleineren Gruppen, um gemeinsam an ihren Buchprojekten zu arbeiten. TAWs bieten ein kreatives Umfeld, in dem jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin eine umfangreiche Zeitspanne nutzen kann, um Fragen zum Plot, zur Figurenentwicklung, zum Aufbau des Spannungsbogens, zum Stil, zur Erzählhaltung und anderen handwerklichen Problemstellungen etc. zu klären. Sämtliche kreative Energie der Anwesenden ist dann auf dieses eine Projekt gerichtet. Im Ergebnis nimmt jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin ein Bündel an Ideen für die Weiterarbeit an seinem Projekt mit nach Hause. Weil diese Treffen nach unserem Konzept sich als so besonders produktiv erwiesen haben, stellt der Verein dafür einen Zuschuss zur Verfügung.

Mentoring

Mitglieder unterstützen andere Mitglieder – das ist das wichtigste Element der Arbeit in unserem Verein. Lebendigen Ausdruck findet dieses Element im Mentoring. Ein Mentor oder eine Mentorin aus den Reihen der Vereinsmitglieder betreut sein oder ihr Mentee ein Jahr lang darin, sein oder ihr Ziel zu erreichen. Das kann das Abschließen eines Romanprojekts sein, Hilfe beim Umstieg auf ein neues Genre, die Überarbeitung eines Langtextes bis zur Veröffentlichungsreife etc. Besonders unerfahrene Autorinnen und Autoren, die noch nicht oder wenig veröffentlicht haben, profitieren davon.

Gegenseitige Beratung

Unabhängig von den institutionalisierten Förderinstrumenten TAW und Mentoring findet die gegenseitige Beratung und Unterstützung tagtäglich im Forum statt. Im Forum können wir uns über alle Fragen zum Schreiben, zum Literaturbetrieb austauschen, besprechen Erfahrungen mit verschiedenen Veröffentlichungswegen, geben und erhalten Tipps zu Bewerbungen bei Agenturen, beraten über Textpassagen, die jemand zur Diskussion stellt. Diese Form der gegenseitigen Förderung findet ständig und spontan statt und ist jederzeit für jeden nutzbar.

 

 

Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern. Und wie die Mitglieder manchmal kommen und gehen, verändern sich auch die Instrumente, mit denen wir die Literatur und Kunst und deren Akteure fördern. Gemeinsam arbeiten wir daran, diese Instrumente mit Leben zu füllen und neue zu erarbeiten. Denn: Keiner schreibt allein!

 

Vorstand und Aufnahmeausschuss

Vorstand

Aufnahmeausschuss

 

Geschichte der 42er

Die 42erAutoren gehen auf zwei Vorläufer zurück, die Mailingliste der Widd-Autorenecke, eine Internetpräsenz für Autoren, und die „42 – Writer’s World“, eine Textbesprechungs- und Autorenarbeitsgruppe in einem Forum des Onlinedienstes CompuServe. Nachdem die „42 – Writer’s World“ Ende 1998 geschlossen worden war, traten viele ihrer Mitglieder der Widd-Mailingliste bei. Im Sommer 1999 entstand schließlich, nachdem die Betreiber des Widd beschlossen hatten, sich von der Mailingliste aufgrund des sehr hohen Traffics zu trennen, die schnell wachsende Besprechungsliste „42er Autoren“, auch „Mutterliste“ (kurz „MuLi“) genannt, weil sich aus ihr Ende 1999 der Verein „42erAutoren e.V.“ konstituierte.

Ursprünglich wollten die zwölf Gründungsmitglieder lediglich eine Web-Präsentation gestalten und finanzieren, um die Ergebnisse eines gemeinsamen Textprojektes zu bewerben. In kurzer Zeit entwickelte sich der Verein – quasi unerwartet – zu einer sehr aktiven Organisation rund um die Schriftstellerei. Textarbeit, Lesungen, Wettbewerbe, Workshops, Lektorat, Fachpublikationen und vieles andere mehr wurden und werden projektiert, um einander dabei zu unterstützen, auf dem Literaturmarkt Fuß zu fassen. Dabei ist der Community-Gedanke nie aufgegeben worden.
Unter der Federführung des Vereins differenzierte sich das Miteinander der Mitglieder und vieler Autoren auf zahlreiche Mailinglisten, alle mit dem Präfix 42er. 2003 sicherte sich der Verein das Markenrecht an der Wortmarke „42erAutoren“.

Im Herbst 2005 stellte der Verein die gesamte Kommunikation auf eine Forenstruktur um, die zwar nicht von allen Mitgliedern und Sympathisanten begrüßt wurde, aber sofort neue Interessenten und Bewerber um die Mitgliedschaft anlockte. Ein großer Teil der Aktivitäten der Besprechungsgruppe spielt sich seither in der Öffentlichkeit ab – ausgenommen die Textbesprechungen und die vereinsinterne Kommunikation, die weiterhin in einem geschützten Rahmen stattfinden.

Warum 42?

„42“, das ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest – glaubt man „Deep Thought“, dem Monstercomputer aus Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“. „42 – Writer’s World“ hieß eine Autorencommunity bei CompuServe, angegliedert dem „Deutschen Phantastic! Forum“, in der man sich hauptsächlich mit SF/Fantasy beschäftigte. Aus dieser und einigen anderen Gruppen, u.a. derjenigen eines ambitionierten Kulturvereines, ist schließlich die Besprechungsliste „42erAutoren“ entstanden. Die fiktionalen Texte, um die es gehen sollte, waren längst nicht mehr auf bestimmte Genres beschränkt.

Ende 1999 gründeten zwölf 42erAutoren den eingetragenen Verein, um neben der Besprechungsarbeit professionellere Unterstützung erhalten und gewähren zu können, samt Forum und allem, was sich bis heute daraus entwickelt hat.

Beitragsordnung

Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge (Stand Juni 2016)

§ 1

Verantwortliche und ordentliche Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von € 42,-. Der Beitrag ist zum 1. Januar fällig und für das gesamte Vereinsjahr im voraus zu entrichten. Neumitglieder entrichten den Jahresbeitrag anteilmäßig vom Eintrittsmonat bis zum Ende des Vereinsjahres (€ 3,50- je Monat) ebenfalls im voraus.

§ 2
Fördernde Mitglieder zahlen einen Monatsbeitrag von beliebiger Höhe, mindestens jedoch € 6,–, der für den Rest des Vereinsjahres im Voraus zu entrichten ist.

§ 3
Ehrenmitglieder bezahlen keinen Mitgliedsbeitrag.