Joan Weng: Das Café unter den Linden

Joan Weng
Das Café unter den Linden : Roman
Aufbau Taschenbuch
Juli 2017, 304 S.
ISBN 978-3746632940
9,99 € (amazon affiliate link)

Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden …

 

J. Monika Walther

J. Monika Walther

J. Monika Walther, geboren in Leipzig, stammt aus einer jüdisch-protestantischen Familie, aufgewachsen in Leipzig und Berlin – und kreuz und quer in der ganzen Westrepublik; lebt seit 1966 im Münsterland und den Niederlanden, arbeitet seit 1976 als Schriftstellerin: Lyrik, Hörspiel, Prosa. Und immer wieder schreibt sie erfolgreiche Kriminalgeschichten. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien.

Veröffentlichungen und Stipendien (in Auswahl)

  • 2017 Bloody Mary von J. Monika Walther. Erschienen als E-Book bei Digital Publishers. 1,49 € ISBN 9783960871675
  • 2017: Writer in Residence der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran
  • 2016: Der Verlorene Horizont, 3-teiliges Hörspiel nach dem Roman von James Hilton. Übersetzung und Bearbeitung. Film- und Hörspielverlag Pidax
  • 2016: Grenzlandschaften oder die Wut der Schafe (Herausgeberin). 11 €
  • 2015: Abrisse im Viertel – Gedichte 2010-2015. Mit Fotografien von Henning Berkefeld. 12,50 €
  • 2014: Tödliche Stiche – Um Seelen fliegen zu sehen. 268 Short-Thrills. EBook
  • 2014: Kommissar Simonsberg ermittelt am Rande der Welt: Die vier Dithmarscher Geheimnisse. Zweiter und Dritter Fall. E-Book
  • 2014: Himmel und Erde, Kriminalroman. Stuttgart
  • 2014: Und alles lebt, was einst mit mir hier lebte – Westfälische Heimat – Jüdische Nachbarn. Audio CD mit Begleitheft 14,80 €
  • 2013: Bei dem österreichischen Verlag Orange Cursor erscheinen der Kriminalroman Goldbroiler, der Erzählband Sperlingssommer und der
    Gedichtband Windblüten Maschendraht als EBook
  • 2013: Kommissar Simonsberg ermittelt am Rande der Welt: Die vier Dithmarscher Fälle – 1. Fall E-Book
  • 2012: Literaturstipendium 1. Friedrichskooger Koogschreiberin
  • 2012 erschien der Erzählband: Sperlingssommer und der Gedichtband Windblüten Maschendraht, herausgegeben vom Kulturgut Haus Nottbeck, LWL
  • 2011: Arbeitsstipendium des Landes NRW
  • 2010 erhielt sie ein Stipendium des International writers and translators house in Ventspils/Lettland.
  • 2010 Goldbroiler – oder die Beschreibung einer Schlacht. Eine Kriminalgeschichte, 254 Seiten
  • 2010 der Erzählband „Das Gewicht der Seele“, 400 Seiten Prosa, herausgegeben von Iris Nölle-Hornkamp
  • 2009 erschien der Gedichtband „Querfeldein“ mit CD
  • 2008 Hörbuch: Thomas Mann. Ein Leben. Biografie. Argon Verlag
  • 2006 erschien der Gedichtband „Querfeldein“ mit CD
  • 2006 Hörbuch: Die Verlobten von Alessandro Manzoni. In der Bearbeitung von J. Monika Walther. Mit Anna Thalbach und Sylvester Grothe u.a. Audio-Verlag
  • Achtzig Hörspiele und Features, Romane, Erzählbände, viele Gedichtbände und immer wieder Kriminalgeschichten

J. Monika Walther im Netz

Andrea LaMatta

Andra LaMatta

So lange ich mich zurückerinnern kann, denke ich mir Geschichten aus. Bevor ich schreiben konnte, spielte und malte ich sie. In der zweiten Klasse begann ich sie aufzuschreiben. Als ich acht  Jahre alt war, schickte ich zwei Erzählungen an die Kinderecke der lokalen Zeitung Die Harke, wo sie veröffentlicht wurden. Als Kind las ich allen meine Geschichten vor, als Jugendliche schrieb ich sie heimlich – und sie blieben in dieser Lebensphase oftmals fragmentarisch. Ich probierte Neues aus: Gedichte, autobiografische Texte …

Durch meine Arbeit mit Kindern gewann ich wieder größeren Zugang zum mündlichen Erzählen und erzählte sowohl selbsterfundene Geschichten als auch klassische Märchen. Zugleich schrieb ich weiter und wandte mich erneut vermehrt fiktiven Texten zu. Im Rahmen meines Sozialpädagogikstudiums besuchte ich eine Schreibwerkstatt, die die Freude am Erfinden und Niederschreiben von Geschichten neu in mir entfachte. Nach dem Erwerb einer theaterpädagogischen Zusatzqualifikation (TUT, Hannover) und einer Ausbildung zur Kreativitätspädagogin (Akademie für Kreativitätspädagogik, Leipzig), zu deren Bestandteilen neben Bildkünstlerischem Gestalten, Darstellendem Spiel und Tanz auch der kreative Umgang mit Sprache gehörte, nahm ich ein Fernstudium Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Literatur an der FernUni Hagen auf und ließ mich am Raile-Institut der Erzählkunst zur Erzählerin ausbilden. Motivation für Letzteres war ursprünglich neben der Freude an Sprache der Gedanke, das dort Erlernte in meiner Arbeit im Kindergarten umzusetzen, was ich mit großer Freude auch tat. In der Ausbildung selbst begann ich jedoch auch, selbst geschriebene Geschichten für Erwachsene zu erzählen. Im Anschluss an die Erzählausbildung fanden vier andere Teilnehmerinnen und ich uns zu der Gruppe PentaLyra zusammen und gestalten heute zusammen Erzählveranstaltungen (2015 im Café Schau ins Land/Wolfsburg Veranstaltung: Frühlingsgeflüster, 18. März 2017: Braunschweiger Erzählfestival). Alleine trete ich gleichfalls als Erzählerin auf, wobei ich meine Geschichten mal erzähle, mal vorlese, mal rezitiere. (2016 drei Auftritte im Stubentigercafé Hannover) Obwohl ich gerne Kindern erzähle, schreibe ich lieber für Erwachsene. 2016 leitete ich im Rahmen des Festivals der Philosophie in Hannover eine Schreibgruppe für Frauen zu dem Thema: Was ist schön?

Patricia Holland Moritz

Patricia Holland Moritz

(Foto: Martin Hartung)

Patricia Holland Moritz wurde im damaligen Karl-Marx-Stadt geboren. Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, in Paris als Speditionskauffrau, studierte in Berlin Nordamerikanistik, arbeitete dort später als Tourneeveranstalterin und ging dann nach München, um für ein Verlagshaus zu arbeiten. Mittlerweile lebt sie wieder in Berlin und ist beruflich nach wie vor in der Verlagsbranche tätig. Sie ist Autorin der Kolumne „The Spirit of Kasimir“ und veröffentlichte bisher vor allem Kurzgeschichten in Anthologien in Buch- und Zeitschriftenverlagen sowie im Internet. Sie ist Co-Autorin der Autobiographie des Leipziger Pfarrers Christian Führer „Und wir sind dabei gewesen“ (Ullstein 2009). Im Frühjahr 2014 erscheint ihr Berlin-Krimi „Die Einsamkeit des Chamäleons – Rebekka Schombergs erster Fall“ bei Gmeiner.

Veröffentlichungen

  • Kältetod : Rebekka Schomburgs zweiter Fall, Gmeiner 2015
  • Die Einsamkeit des Chamäleons : Rebekka Schomburgs erster Fall, Gmeiner 2014
  • Und wir sind dabei gewesen : die Revolution, die aus der Kirche kam – mit Christian Führer, Ullstein, 2009

Patricia Holland Moritz im Netz

Geschichte der 42er

Die 42erAutoren gehen auf zwei Vorläufer zurück, die Mailingliste der Widd-Autorenecke, eine Internetpräsenz für Autoren, und die „42 – Writer’s World“, eine Textbesprechungs- und Autorenarbeitsgruppe in einem Forum des Onlinedienstes CompuServe. Nachdem die „42 – Writer’s World“ Ende 1998 geschlossen worden war, traten viele ihrer Mitglieder der Widd-Mailingliste bei. Im Sommer 1999 entstand schließlich, nachdem die Betreiber des Widd beschlossen hatten, sich von der Mailingliste aufgrund des sehr hohen Traffics zu trennen, die schnell wachsende Besprechungsliste „42er Autoren“, auch „Mutterliste“ (kurz „MuLi“) genannt, weil sich aus ihr Ende 1999 der Verein „42erAutoren e.V.“ konstituierte.

Ursprünglich wollten die zwölf Gründungsmitglieder lediglich eine Web-Präsentation gestalten und finanzieren, um die Ergebnisse eines gemeinsamen Textprojektes zu bewerben. In kurzer Zeit entwickelte sich der Verein – quasi unerwartet – zu einer sehr aktiven Organisation rund um die Schriftstellerei. Textarbeit, Lesungen, Wettbewerbe, Workshops, Lektorat, Fachpublikationen und vieles andere mehr wurden und werden projektiert, um einander dabei zu unterstützen, auf dem Literaturmarkt Fuß zu fassen. Dabei ist der Community-Gedanke nie aufgegeben worden.
Unter der Federführung des Vereins differenzierte sich das Miteinander der Mitglieder und vieler Autoren auf zahlreiche Mailinglisten, alle mit dem Präfix 42er. 2003 sicherte sich der Verein das Markenrecht an der Wortmarke „42erAutoren“.

Im Herbst 2005 stellte der Verein die gesamte Kommunikation auf eine Forenstruktur um, die zwar nicht von allen Mitgliedern und Sympathisanten begrüßt wurde, aber sofort neue Interessenten und Bewerber um die Mitgliedschaft anlockte. Ein großer Teil der Aktivitäten der Besprechungsgruppe spielt sich seither in der Öffentlichkeit ab – ausgenommen die Textbesprechungen und die vereinsinterne Kommunikation, die weiterhin in einem geschützten Rahmen stattfinden.