Andrea Gunkler: Echt clever! Geniale Erfindungen aus Hessen

Andrea Gunkler
Echt clever! Geniale Erfindungen aus Hessen
Wartberg-Verlag Gudensberg, 2017
ISBN 978-3-83132-997-7
120 Seiten
Gebundene Ausgabe, 15,00 € (amazon affiliate link)
(portofrei im Autorenwelt-Shop bestellen)

Viele clevere Erfindungen und Erfinder kommen aus Hessen und sind bis heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Was tun, wenn es trotz Verlängerung beim Fußballspiel immer noch keinen Sieger gibt? Karl Wald, ein Schiedsrichter aus Frankfurt, hatte die geniale Idee, den Sieger durch Elfmeterschießen zu bestimmen. Unvorstellbar wäre ein Alltag ohne Computer, oder? Erfunden hat ihn Konrad Zuse in Neukirchen. Johann Jacob Schweppe aus Witzenhausen sorgte sich hingegen bereits im 18. Jahrhundert um das leibliche Wohl seiner Mitmenschen und erfand ein mit Kohlensäure versetztes Sodawasser. Um das Problem der chronischen Dauerparker in den vom zunehmenden Verkehr gebeutelten Innenstädten zu lösen, erfand der Kasseler Bürgermeister Heinz Hille in den 60er-Jahren die Parkscheibe. Die Autorin Andrea Gunkler nimmt sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, als in Hessen das Plexiglas, die Kleinstbildkamera, das erste Schlafmittel, die Höhensonne und vieles mehr erfunden wurde.

Kristin Lange

Geboren 1966 in Krefeld. In einer Grundschule im Ostwestfälischen lernte sie, Buchstaben zu Wörtern, Sätzen und Geschichten zu verweben. Sie lernte auch, dass es unsere Fähigkeit zu lesen und zu schreiben ist, die die Welt im Innersten zusammenhält – und dass ein Satz wie der letzte nicht unbedingt wahr ist, bloß weil ihn jemand hinschreibt. Ein stets bemüht betriebenes Germanistikstudium brach sie ab, bevor es ihr den Spaß am geschriebenen Wort vollends verderben konnte. Kristin Lange ist Buchhändlerin, gelegentlich auch freie Journalistin und Bloggerin, und lebt mit ihrem Mann bei Kiel.

Veröffentlichungen:

  • „Repeat“ (Kurzgeschichte), in: Gisela Weinhändler/Sabine Brandl (Hg.): „Gefangensein drinnen und draußen“ (Arbeitstitel, Siegeranthologie aus Wettbewerb), muc Verlag, voraussichtlich Frühjahr 2018
  • „Gute Nacht, Friedrich“ (Kurzgeschichte), in: Sara Dušanić/Wolfgang Sandfuchs (Hg.): Neue Prosa aus Schleswig-Holstein (Siegeranthologie aus Wettbewerb), Lumpeter & Lasel, voraussichtlich Herbst 2017
  • 2017: Verschiedene Kurzgeschichten („Die Rache des Dr. Lackmöller“, „Die Wattwanderung“, „Der Zauber dieser Stunde“ u.a. auf den Internetplattformen digital publishers und smartstorys sowie verschiedene Beiträge im 42er Blog,
  • 2016: „Schönen Abend noch“ – in: Nadine Roggow/Wolf Awert (Hg.): „ Das Schwein hat blaue Augen. Böse Geschichten“, Schreiblust-Verlag
  • 2016: „Die Wattwanderung“ – in: Manuela Klumpjan (Hg.): „Heiter bis frostig“, Edition Paashaas Verlag 2016

Ursula Hahnenberg

Ursula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte Forstwissenschaften, arbeitete bei einer Baumaschinenfirma, einem Autohersteller und einer Unternehmensberatung, hatte einen Laden für Modelleisenbahnen und einen für Kinderbekleidung. Heute ist sie als freie Autorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. Außerdem korrigiert und lektoriert sie Texte.
Sie arbeitet an ihrem dritten Krimi, wird durch die Verlagsagentur Lianne Kolf vertreten und ist Mitglied beim Verband der freien Lektorinnen und Lektoren (www.lektoren.de), bei den 42er Autoren und bei den Mörderischen Schwestern.

Veröffentlichungen:

Belletristik:

  • „Wolfstanz“, Goldmann, München 2017
  • ”Teufelstritt“, Goldmann, München 2016

Sachbücher:

  • „Das große Förderspielebuch: Wahrnehmung“, verlag modernes lernen, Dortmund 2013
  • „Kleine Kämpfer werden groß“, verlag modernes lernen, Dortmund 2012
  • „Das große Förderspielebuch 3“, verlag modernes lernen, Dortmund 2012
  • „Das große Förderspielebuch 2“, verlag modernes lernen, Dortmund 2011
  • „Das große Förderspielebuch 1“, verlag modernes lernen, Dortmund 2010
  • Im „Rotor Magazin“, einer Zeitschrift für Modellhelikopter, erschien die monatliche Kolumne „Die Meckerecke“.

Ursula Hahnenberg im Netz:

Stefan Schulz

Geboren 1970 in Jena. Schon als Kind war er Mitglied in der schulischen Arbeitsgemeinschaft »Junge Autoren«. Später besuchte er die Musikschule und trommelte bereits mit 14 Jahren in seiner ersten Band. Heute erteilt er selbst Schlagzeugunterricht.
Er ist seit 1994 mit ein und derselben Frau verheiratet und hat mit ihr einen Sohn.
Erst als Erwachsener entdeckte Schulz seine Leidenschaft für das Schreiben wieder und bekam 2015 bei einem Literaturwettbewerb einen Anerkennungspreis für seine Kurzgeschichte »Puderzucker«. 2016 errang er mit seiner Geschichte »Burka« den ersten Platz beim Putlitzer Preis®. Beide Kurzgeschichten wurden im 42erBlog veröffentlicht.
Sein erster Roman schlummert noch auf der Festplatte, wird aber täglich geweckt und verbessert.

Veröffentlichungen:

  • Burka – Sieger-Kurzgeschichte beim Putlitzer Preis®, 2016
  • Puderzucker – Kurzgeschichte, 2015

Susanne Konrad: Die Liebenden von Wiesbaden

Susanne Konrad
Die Liebenden von Wiesbaden
Größenwahn-Verlag, Oktober 2017
190 S.
ISBN 978-3957711861
16,90 € (amazon-affiliate-Link)

»Such dir einen Mann in deinem Alter!«, tobt die Mutter wieder einmal. Doch ihre Tochter Kirsten hat sich schon längst in Ernst Kämmerer verliebt. Ein gestandener Geschäftsmann: mit schmalem weißen Haarkranz und dazu die /den hellblausten Augen, die man sich vorstellen kann. Helle, klare Augen voller Wärme. Hans Albers wäre niemand dagegen gewesen. Dass er 61 Jahre alt ist und verwitwet stört die 40-jährige Kirsten nicht. Im Gegenteil, sie hat schon immer eine Schwäche für ältere Männer gehabt. »Diese Herren, nach denen du schaust, können dir doch deinen Vater nicht ersetzen …« Die Mutter versucht ihr Vernunft einzureden, doch Kirsten bleibt standhaft. Sie will diesen Mann und keinen anderen. Auch wenn niemand behaupten kann: »Das ist ein tolles Liebespaar!«, kommt es, wie es kommen soll: Sie lieben sich, sie heiraten und gründen eine glückliche Familie in Wiesbaden. Doch wenn etwas die Menschen und ihre Liebe vernichten kann, so sind es Diagnosen. Sie wirken wie Stempel, die den Geliebten verurteilen und kategorisieren. Und es folgt eine schwere Zeit. Für alle Beteiligten eine lange, schlimme Zeit. Susanne Konrad kartographiert die Gefühle einer starken Frau, die ihren Mann über alle Maßen liebt. Ihre Geschichte dokumentiert das Leben eines Paares, das durch den enormen Altersunterschied an Grenzen stößt. Die Konfrontation von Alltag und Wunschvorstellung ist unvermeidlich. Doch Susanne Konrads Novelle ist gleichzeitig ein Plädoyer für die Liebenden. Denn nur Menschen mit inniger Zuneigung füreinander sind fähig, das Schicksal zu ertragen. Ja, das Unheil zu meistern. Die Zeit des Älterwerdens, die Gesellschaftsnormen, die Ängste vor dem Morgen. Die Liebe kann alles ertragen.